Dieser Rechner schätzt eine Startmenge handelsüblicher Meersalzmischung zum Ansetzen von neuem Meerwasser aus Süß- oder RO/DI-Wasser. Herstellerangabe und gemessene Salinität haben Vorrang vor dem Rechenwert.
Für Riffaquarien werden häufig 35 ppt angesetzt; das entspricht bei 25 °C ungefähr einer relativen Dichte von 1,026. Löse die Mischung vollständig in einem separaten Behälter und prüfe die Salinität mit einem kalibrierten Messgerät.
35 ppt – entspricht bei 25 °C ungefähr einer relativen Dichte von 1,026
Verwende nach Möglichkeit den Wert auf dem Produktetikett. Bleibt das Feld leer, dient der ppt-Zielwert als theoretischer Ausgangswert in g/L.

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Dieser Rechner schätzt eine Startmenge handelsüblicher Meersalzmischung zum Ansetzen von neuem Meerwasser aus Süß- oder RO/DI-Wasser. Herstellerangabe und gemessene Salinität haben Vorrang vor dem Rechenwert.
Für Riffaquarien werden häufig 35 ppt angesetzt; das entspricht bei 25 °C ungefähr einer relativen Dichte von 1,026. Löse die Mischung vollständig in einem separaten Behälter und prüfe die Salinität mit einem kalibrierten Messgerät.
Gramm pro Liter sind ein Startwert, kein garantiertes Endergebnis. Marke, Feuchtigkeit, Charge, Temperatur und reales Wasservolumen verändern die erreichte Salinität. Löse die berechnete Menge vollständig, miss danach mit einem kalibrierten Gerät und korrigiere in kleinen Schritten statt trockenes Salz nach Augenmaß zuzugeben.
Ergibt der Rechner für 40 Liter Wechselwasser beispielsweise 1,4 kg, wiege zunächst diese Größenordnung ab und prüfe nach vollständigem Lösen. Ist die Salinität zu hoch, wird mit RO/DI-Wasser verdünnt; ist sie zu niedrig, löst man eine kleine zusätzliche Menge separat, statt Kristalle in das fertige Aquarium zu streuen.
Beim leeren, unbesetzten Becken kann die Salinität ohne Tiere eingestellt werden. Wechselwasser muss dagegen vor dem Einfüllen möglichst genau zu Temperatur und Salinität des laufenden Systems passen; bei großen Wechseln sind auch Alkalinität, Calcium und Magnesium relevant. Eine neue Salzmischung sollte deshalb zunächst in einer kleinen Charge getestet werden.
Miss altes und neues Wasser mit demselben kalibrierten Gerät, damit kein Methodenunterschied als echte Abweichung erscheint. Bei einem größeren Wechsel kann selbst identische Salinität problematisch sein, wenn Alkalinität oder Temperatur deutlich abweichen; gleiche diese Werte an oder verkleinere den einzelnen Wechsel.
Ungelöste Kristalle erzeugen lokal extreme Salzkonzentrationen und können Kiemen, Korallen und Wirbellose schädigen. Mische Salz immer in einem sauberen separaten Behälter mit Strömung und bei Bedarf Heizung. Gib das Salz nach und nach ins Wasser, nicht Wasser auf einen Salzberg, und warte bis keine Kristalle mehr sichtbar sind.
Der Mischbehälter darf keine Rückstände von Reinigern oder Haushaltschemikalien enthalten und braucht für sein Gewicht einen sicheren Stand. Pumpe und Heizer werden mit Tropfschleife betrieben und vor dem Leeren stromlos geschaltet; beachte die vom Salzhersteller empfohlene Mischdauer.
Ein Refraktometer oder digitaler Salinitätsmesser ist nur so gut wie seine Kalibrierung. Verwende nach Herstellerangabe möglichst eine Referenzlösung nahe 35 ppt, reinige Prisma oder Sensor nach jeder Messung und wiederhole ungewöhnliche Werte. Ein unkaliertes Gerät kann zu Korrekturen verleiten, obwohl das Aquarium ursprünglich richtig eingestellt war.
Vergleiche bei Zweifeln mit einer frischen Referenz oder einem zweiten verlässlichen Gerät, bevor du Tiere einer Korrektur aussetzt. Dichte beziehungsweise spezifisches Gewicht hängt von Temperatur und Messmethode ab; für die Dokumentation ist ppt oft eindeutiger, sofern das Gerät korrekt kalibriert ist.
Unterschiedliche Mischungen erreichen bei gleichem Gewicht nicht exakt dieselbe Salinität und liefern verschiedene Werte für Alkalinität, Calcium und Magnesium. Feucht gewordenes Salz kann verklumpen und sich in seiner Zusammensetzung entmischen. Berechne außerdem mit dem Nettovolumen, da Lebendgestein, Sand und Technik viel Wasser verdrängen.
Rolle oder mische einen geschlossenen Eimer nach Herstellerhinweisen vorsichtig, wenn sich Bestandteile während Lagerung getrennt haben könnten, und lagere trocken. Bei Marken- oder Chargenwechsel werden zunächst kleines Mischvolumen und zentrale Werte geprüft, bevor ein großer Wasserwechsel erfolgt.
Passende Salinität schafft eine zentrale Voraussetzung, ersetzt aber keine Kontrolle von Ammonium, Nitrat, Phosphat, Alkalinität, Calcium und Magnesium. Auch Strömung, Temperatur und Nährstoffeintrag bleiben eigenständige Aufgaben. Eine Salzmischung ist Teil der Wasserpflege, kein Mittel gegen jede Abweichung im Riffaquarium.
Versuche einzelne Mängel nicht durch einen übergroßen Wasserwechsel mit einer stark angereicherten Mischung zu korrigieren. Ermittle Ursache und Verbrauch, überprüfe Tests und dosiere notwendige Ergänzungen kontrolliert; große chemische Sprünge sind für Korallen oft belastender als eine moderate stabile Abweichung.
Notfall-Wasserwechsel, neue Tiere, Reinigungsarbeiten, Pumpenausfälle oder eine notwendige langsame Salinitätskorrektur können außerhalb des normalen Rhythmus Wasser erfordern. Halte saubere Behälter, Pumpe und Messgerät einsatzbereit. Bei empfindlichen Systemen ist eine kleine Reserve fertig aufbereiteten Wassers oft sinnvoller als hektisches Mischen im Ernstfall.
Lege fest, wie viele Liter ein realistischer Notfallwechsel benötigt, und prüfe, ob Behälter und Stellfläche dieses Gewicht tragen. Fertig gemischtes Wasser wird abgedeckt, bewegt und vor Nutzung erneut auf Temperatur, Salinität und Geruch kontrolliert; Lagerdauer und Eignung richten sich nach der konkreten Mischung.
Stark schwankende Messwerte, ungeklärte Differenzen zwischen Geräten, eingezogene Korallen nach Wasserwechseln und Salzwasser als Verdunstungsausgleich sind klare Warnzeichen. Verdunstung entfernt nur Wasser, nicht Salz; aufgefüllt wird daher mit reinem Süßwasser beziehungsweise RO/DI-Wasser. Korrekturen der Salinität erfolgen langsam und kontrolliert.
Markiere den Betriebswasserstand im Technikbecken und kontrolliere einen automatischen Nachfüller auf Sensorverschmutzung und sicheren Maximalzulauf. Steigt die Salinität trotz normaler Nachfüllung, suche zuerst Messfehler, Leckage oder falsches Wechselwasser, bevor du große Mengen Süßwasser zugibst.
Markiere den normalen Wasserstand, gleiche Verdunstung mit RO/DI-Wasser aus und bereite Wechselwasser immer nach demselben Verfahren vor. Prüfe Temperatur und Salinität vor dem Einfüllen und dokumentiere Abweichungen bei einer neuen Charge. Für viele Riffaquarien liegt das Ziel nahe 35 ppt; wichtiger als Zehntelwerte ist eine dauerhaft stabile, verlässlich gemessene Salinität.
Führe ein kurzes Mischprotokoll mit Litern, Salzgewicht, Endwert und Temperatur. Dadurch erkennst du feuchte Mischungen oder Messdrift früh und kannst die nächste Charge besser ansetzen, ohne die errechnete Grammzahl als unveränderliche Wahrheit zu behandeln.