
Klare Antworten zu Volumen, Besatz, Filterung, Heizung, Substrat und Sicherheit – ohne Tabellenchaos, Forenraten und pauschale Faustregeln.
Vom Erstsetup über Upgrades bis zur Fehlersuche.
Maße und Ergebnisse über alle Tools hinweg mitnehmen.
Die richtige Technik kaufen und vermeidbare Fehler umgehen.
Werkzeugkasten
Jeder Rechner beantwortet eine konkrete Frage zur Aquarienplanung – mit klaren Eingaben und nachvollziehbaren Ergebnissen.
Das Nettovolumen ist die Grundlage für Wasseraufbereiter, Meersalz, Behandlungen, Heizstab, Filter und Besatz.
Berechne die benötigte Menge Kies, Sand oder Aquasoil einschließlich der Wasserverdrängung.
Schätze vor dem Kauf die realen Kosten für Süßwasser-, Pflanzen-, Meerwasser- und Riffaquarien.
Ermittle das Nettovolumen für Wasseraufbereiter, Salzmischung, Heizstab, Filter und Besatz – bei allen Beckenformen.
Bestimme die Heizleistung aus Raumtemperatur und Beckengröße mit sinnvoller Sicherheitsreserve.
Plane den Besatz anhand von Biobelastung, Endgröße und Wasservolumen.
Stimme Umwälzung, Filtertyp und Filterleistung für ein stabiles, pflegeleichtes Becken ab.
Prüfe Sicherheitsfaktor, Scheibenmaße und Durchbiegung, bevor du ein Becken baust oder veränderst.
Schätze vor der Aufstellung das Gesamtgewicht aus Wasser, Glas, Unterschrank und Bodengrund.
Bestimme passende PAR-Werte und Lichtstärke für Pflanzen- und Riffaquarien.
Berechne die Meersalzmenge für Riff- und Meerwasserbecken nach ppt oder spezifischer Dichte.
Berechne den Wasserwechsel, der für deinen Nitrat-Zielwert nötig ist.

Du bist unsicher, wie du dein Aquarium richtig ausmisst? Unsere bebilderte Anleitung erklärt jeden Schritt.
Vollständige Messanleitung öffnen
Warum das wichtig ist
Viele teure Fehler beginnen mit einer falschen Dimensionierung. In diesen drei Bereichen zahlt sich eine saubere Berechnung besonders schnell aus.
Medikamente und Wasseraufbereiter werden nach Litern dosiert. Die beworbene Beckengröße liegt oft über dem echten Wasservolumen; mit dem Nettovolumen setzt du die Herstellerdosierung korrekt um.
Wasser wiegt rund 1 kg pro Liter. Ein Becken mit etwa 208 Litern kann eingerichtet mehr als 318 kg wiegen. Prüfe das Gewicht vor der Aufstellung.
Dimensioniere Heizstäbe, Filter und Pumpen nach dem tatsächlichen Wasservolumen. Das spart Geld und schützt den Besatz.
Was diese Seite besser macht
Klare Eingaben, aquarienspezifische Hinweise und ein gemeinsames Beckenprofil verbinden die Rechner sinnvoll miteinander.
Rechteck-, Panorama-, Zylinder- und Eckbecken werden unterstützt
Sofort zwischen Liter/cm und US-Gallonen/Zoll wechseln
Keine Anmeldung, keine Bezahlschranke und keine versteckten Gebühren. Produktlinks können Affiliate-Links sein.
Direkt im Zoofachhandel auf dem Smartphone rechnen
Das Nettovolumen ist die Grundlage für Wasseraufbereiter, Medikamente, Dünger, Meersalz sowie die Auslegung von Heizer und Filter. Die Herstellerangabe beschreibt meist ein leeres, randvoll gefülltes Becken; Bodengrund, Steine, Wurzeln, Technik und ein niedrigerer Wasserstand verdrängen jedoch Wasser. Notiere deshalb die realen Liter zusammen mit Wasserstand und Einrichtung und berechne sie nach größeren Umbauten neu.
Ein nominelles 200-Liter-Becken kann eingerichtet beispielsweise nur 160–175 Liter Wasser enthalten. Nutze für Dosierungen diesen kleineren Wert, für Stellfläche und Schwimmraum dagegen die realen Innenmaße; so wird nicht eine einzige Zahl fälschlich für jede Entscheidung verwendet.
Zwei Aquarien mit gleichem Volumen bieten nicht automatisch denselben Lebensraum. Ein langes, flaches Becken besitzt mehr Schwimmstrecke und Wasseroberfläche für den Gasaustausch, während ein hohes Becken trotz gleicher Literzahl aktive Schwimmer einschränken kann. Beurteile daher Länge, Tiefe, Wasserhöhe und Verstecke immer zusammen mit den Ansprüchen der geplanten Arten.
Vergleiche vor dem Kauf nicht nur Liter, sondern mindestens Beckenlänge, Grundfläche und Wasseroberfläche. Ein 100 cm langes Becken kann für einen bewegungsfreudigen Schwarm geeigneter sein als ein höheres Modell mit etwas mehr Volumen; für revierbildende Bodenfische entscheiden wiederum strukturierbare Grundfläche und Sichtbarrieren.
Die sinnvolle Fischzahl ergibt sich nicht aus einer einfachen Zentimeterregel. Endgröße, Körperform, Futtermenge, Ausscheidungen, Gruppenstärke, Revierverhalten und bevorzugte Schwimmzone bestimmen gemeinsam, ob ein Besatz funktioniert. Plane mit Reserve: Ein nicht bis zur rechnerischen Grenze besetztes Aquarium bleibt bei Urlaub, Filterverschmutzung oder einem verspäteten Wasserwechsel deutlich stabiler.
Lies einen Rechnerwert deshalb als Kapazitätsbereich und nicht als Einkaufsliste. Beginne mit einer vollständigen sozialen Gruppe statt mit vielen Einzelarten, kontrolliere über mehrere Wochen Wasserwerte und Verhalten und füge nur dann weitere Tiere hinzu, wenn die vorhandene Gruppe ruhig und das System stabil bleibt.
Ein zu knapp ausgelegter Heizer, ein schnell zugesetzter Filter oder eine ungeeignete Leuchte entstehen häufig durch falsche Ausgangsdaten. Ermittle zuerst Nettovolumen und Gesamtgewicht, dann Bodengrund, Filterleistung, Heizleistung, Licht und zuletzt den Besatz. Vergleiche Rechenergebnisse mit realen Produktdaten wie Förderhöhe, Filtermedienvolumen, Abdeckung und Regelbereich statt nur mit vollmundigen Literangaben.
Plane für den ungünstigen realistischen Betrieb: den kältesten Raumzustand, einen mit Medien bestückten Filter und Licht am Bodengrund statt direkt unter der Leuchte. Zeigt ein Ergebnis genau auf eine Produktgrenze, ist ein regelbares Modell mit Reserve meist sinnvoller als Technik, die dauerhaft am Maximum läuft.
Halte Nettovolumen, geschätztes Gewicht, Bodengrundhöhe, Ziel-Durchfluss in l/h, Heizleistung und einen konservativen Besatzbereich fest. Daraus entsteht eine Einkaufsliste: zuerst tragfähiger Unterschrank und Becken, danach Filterung und Temperaturkontrolle, anschließend Bodengrund und Hardscape und erst nach stabilem Einfahren Pflanzen und Tiere. Bei knappem Budget spart man besser an Dekoration als an Sicherheit, Wasseraufbereitung und grundlegenden Tests.
Ergänze zu jedem Wert die Annahme dahinter, etwa „165 Liter netto, 6 cm Soil, Raumminimum 18 °C“. Ändert sich später eine Annahme, erkennst du sofort, welche Entscheidungen neu geprüft werden müssen, statt Filter, Heizer oder Dosierungen aus unterschiedlichen Volumenangaben zusammenzustellen.